Bildung und Soziales
Unter dem Motto „Hochfeld - meine Zukunft!“ waren Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien herzlich eingeladen, einen Nachmittag lang ihre Stärken zu entdecken und sich an verschiedenen Mitmach-Ständen auszuprobieren. Mehr als 60 Akteure aus Bildung, Sozialträgern und Zivilgesellschaft präsentierten sich und ihre Angebote im Stadtteil. Ergänzt um ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zeigten wir, warum es sich lohnt, sich für den nächsten Bildungsschritt zu engagieren, sich für Teilhabe einzusetzen und Zugänge zu ermöglichen. Dieses Jahr konnten wir insgesamt knapp 3000 Besucher auf dem Hochfelder Markt begrüßen, die sich an 50 Mitmach-Ständen und 21 Aktionsangeboten ausprobieren konnten.
Denn der junge Stadtteil Hochfeld hat ein riesiges Potenzial an jungen Menschen, die es zu integrieren und mitzunehmen gilt. Das Fest fand am Freitag, den 27.09.2024, 12.00 – 18.00 Uhr, auf dem Hochfelder Markt, Saarbrücker Str./Gitschiner Str., 47053 Duisburg, statt.
Das Fest ist ein Vorhaben des Forums Leben in Hochfeld/AG Bildung & Schule. Es wurde vom Hochfelder Verfügungsfond finanziert, vom Verein zur Förderung der Bildungsregion Duisburg e.V. veranstaltet und organisiert von der Urbanen Zukunft Ruhr und dem Stadtteilbüro Hochfeld.
Der Kommunale Entwicklungsbeirat (KEB) Duisburg-Hochfeld setzte sich aus 40 Personen aus der Duisburger Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Gemeinsam erarbeiteten sie Empfehlungen zu Zukunftsfragen für die lokale Politik. Der Beirat fokussierte sich auf den Stadtteil Hochfeld und behandelte dabei Fragen wie:
Wie wollen wir morgen in Hochfeld leben?
Wie sollte der öffentliche Raum gestaltet werden?
Welche Rolle spielt die Mobilität in diesem Zusammenhang?
In verschiedenen Sitzungen und Dialogformaten diskutierten die Mitglieder Themen wie parkenden und fließenden Verkehr, Aufenthaltsqualität und Sicherheitsgefühl sowie Partizipation und Teilhabe. Die Ergebnisse dieser Diskussionen flossen in ein Empfehlungspapier ein, das dem Rat der Stadt Duisburg zur Entscheidung vorgelegt wurde.
Der KEB wurde von der Berlin Governance Platform begleitet und durch die E.ON Stiftung gefördert. Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH koordinierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Aktivitäten des Beirats.
Durch die Arbeit des KEB wurden wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils Hochfeld gegeben, die nun in die städtische Planung einfließen.
Bildung und Soziales
Mit dem Kommunalen Entwicklungsbeirat Hochfeld (KEB) haben die Urbane Zukunft Ruhr gGmbH, die Stadt Duisburg sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft gemeinsam Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung Hochfelds erarbeitet. Ein Handlungsfeld betrifft den öffentlichen Raum und insbesondere den sogenannten „Platz ohne Namen“ an der Sedanstraße / Ecke Hochfeldstraße.
Der Platz ist zentral gelegen und wird im Alltag des Quartiers genutzt, weist jedoch bislang nur eine geringe Aufenthaltsqualität und wenige identitätsstiftende Elemente auf. Das Projekt „Placelab Hochfeld“ greift die Empfehlung des Kommunalen Entwicklungsbeirats auf und übersetzt sie in einen konkreten zivil gesellschaftlichen Beteiligungsprozess.
Das Placelab wurde als Sonderprojekt innerhalb des bereits im Blauen Haus etablierten Demokratieprojekts entwickelt und fand in einer Workshopreihe zwischen dem 09. und 30. Juni 2026 statt. Die Kinder und Jugendlichen sollten den Platz dabei nicht lediglich abstrakt bewerten. Sie sollten ihn wahrnehmen, untersuchen, neu denken, ihre Vorstellungen räumlich darstellen und einzelne Nutzungen temporär erproben.